FaQ - Original Beans

SCHOKOLADE & ZUTATEN

Was ist der Unterschied zwischen den Tafeln und den Rondos?

Die Schokolade ist in beiden Fällen die gleiche. Die Tafeln können daher auch als Kuvertüre verwendet werden. Aufgrund ihrer praktischen Form sind die Taler jedoch ideal zum Kochen, Backen und für heiße Schokolade.

Welche der Original Beans Schokoladen sind für Veganer geeignet?

Alle unsere Dunkelschokoladen sind vegan. Nur unsere Milchschokoladen – Esmeraldas Milk, Femmes de Virunga and Edel Weiss – enthalten Milchprodukte.

Woher kommt die weiße Schicht auf meiner Schokolade?

Eine weiße Schicht auf der Schokolade stellt KEIN Gesundheitsrisiko dar, kann aber den Geschmack beeinflussen. Es gibt zwei mögliche Gründe für eine weiße Schicht auf Schokolade: Fettreif oder Zuckerreif. Fettreif tritt auf, wenn die Kakaobutter sich von den anderen Inhaltsstoffen löst. Das passiert, wenn die Schokolade schmilzt und wieder fest wird. Zuckerreif ist viel seltener und tritt auf, wenn der Zucker sich von den anderen Inhaltsstoffen löst. Das kann passieren, wenn die Schokolade feucht wird, zum Beispiel, wenn sie durch starken Regen nach Hause getragen wird. Meistens treten Fett- oder Zuckerreif bei falscher Lagerung im Laden auf. Wir empfehlen dir daher, den Verkäufer zu kontaktieren oder die Schokolade dorthin zurückzubringen.

Wie sollte man Original Beans Schokoladen lagern?

Da wir keine Stabilisatoren oder Konservierungsstoffe verwenden, sind unsere Schokoladen etwas temperaturempfindlicher als andere Schokoladenprodukte. Original Beans Schokoladen sollten idealerweise an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden, bei 16-18 Grad Celsius. Bitte lagere die Schokoladen nicht im Kühlschrank, da dort aufgrund der Feuchtigkeit der Zucker kristallisiert. Auch ein zu warmer Lagerort ist nicht geeignet, da die Kakaobutter schmilzt und sich dann als weiße Schicht auf der Oberfläche ablagert. Die Schokolade wird dadurch trocken und verliert an Aroma.

Wie lange werden die Schokoladen conchiert?

Unsere Conchierzeiten betragen zwischen 5 und 20 Stunden. Die Zeiten hängen von verschiedensten Faktoren ab, wie z.B. auch von den verwendeten Maschinen und der Temperatur – die Teil des Rezeptgeheimnis ist.  Wir conchieren so lange, dass das Aromaprofil der jeweiligen Bohne bestmöglich hervorgehoben wird.

Was bedeutet conchieren?

Conchieren ist ein moderner Prozess der Schokoladenherstellung. Dabei wird die Schokoladenmasse mehrere Stunden lang unter Temperatureinfluss gerührt, sodass das überflüssige Wasser entzogen und gleichmäßig in der Schokolade verteilt wird. Der charakteristische Geschmack, der Geruch und die Textur entwickeln sich während des Conchierens. Das Wort geht zurück auf das spanische Wort “concha” und bedeutet Muschel. Die Kessel werden so genannt, weil sie ursprünglich die Form eines Muschelhorns hatten.

Wie erreicht ihr ohne Zusatzstoffe Schmelz, Geschmack und Textur der Schokoladen?

Wir benötigen für die Herstellung keine Emulgatoren wie Lecithin – aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe, der ausgefeilten Rezepte und der angemessenen Röst- und Conchierzeiten bei den richtigen Temperaturen.

Enthalten die Original Beans Schokoladen Zusatzstoffe?

Da wir den natürlichen Geschmack der einzigartigen Kakaobohnensorten hervorheben wollen, sind unsere Schokoladen frei von Zusätzen, wie Emulgatoren (wie Lecithin), Fremdfetten (wie Palmfett), Industriezucker oder Aromastoffen (wie Vanillin). Abgesehen davon, dass Zusatzstoffe wie Sojalecithin oder Palmfett den natürlichen Geschmack der Bohnen überdecken, sind sie außerdem gegen unsere Philosophie der Erhaltung des Regenwaldes – denn für ihre Gewinnung werden wiederum Waldflächen gerodet.

Was ist roher Rohrzucker?

Roher Rohrzucker wird nicht karbonisiert oder entfärbt, was bedeutet, dass er neben Saccharose und kleinen Mengen von Fruktose und Glukose alle wichtigen Mineralien des Zuckerrohrs enthält. Der negative Einfluss auf das Weltklima ist – trotz der entfernten Anbauregionen – 40% geringer als der von Rübenzucker, der normalerweise für Süßigkeiten verwendet wird.

Was für Milch ist in den Schokoladen enthalten?

Alle Original Beans Milchschokoladen enthalten Schweizer Alpenmilch von Kühen, die auf kleinen, aber weitläufigen Farmen mit 30 Kühen oder weniger leben. Das biologisch sehr vielfältige Land – vom Vorland bis zu den Alpwiesen – auf dem die Kühe frei grasen, trägt zu der einzigartigen Qualität der Schweizer Milch bei. Im Gegenzug profitiert auch die Natur von den Kühen, die den Boden mit ihrem Dünger fruchtbar halten.

Da Schokolade nur aus trockenen Substanzen hergestellt werden kann, nutzen wir Milch in Pulverform. Beim Pulversieren der Milch wird ihr lediglich Wasser entzogen, es ist keine chemische Vor- und Nachbehandlung notwendig. Daher ändert sich lediglich der Aggregatzustand der Milch, nicht aber die Komposition.

Warum wird den Schokoladen Kakaobutter hinzugefügt?

Die Menge an Kakaobutter in einer Schokolade ist entscheidend für den richtigen Schmelz. Dieser ist nicht nur wichtig für ein angenehmes Mundgefühl, sondern auch für Patissiers, die aus der Schokolade Pralinen oder Desserts herstellen. Denn um die Schokolade verarbeiten zu können, braucht sie eine gewisse Fließfähigkeit. Der natürliche Anteil an Kakaobutter in den Bohnen reicht dafür nicht aus. Daher fügen viele Schokoladenhersteller Lecithine hinzu, der einfachste und günstigste Weg, um Schmelz zu erzeugen. Original Beans hat sich für eine teurere, aber auch natürlichere und nachhaltigere Lösung entschieden: Wir fügen zusätzliche Kakaobutter hinzu

Was ist Kakaobutter?

Kakaobutter ist das Fett, dass aus Kakaobohnen gewonnen wird. Die Bio-Kakaobutter, die in allen Original Beans Schokoladen verwendet wird, stammt von Trinitario-Bohnen von CONACADO, einer Kleinbauernorganisation aus der Dominikanischen Republik. Normalerweise wird Kakaobutter gefiltert und desodoriert, um ein neutrales, standardisiertes Produkt zu erhalten. Die CONACADO Kakaobutter ist anders: Sie wird schonend geröstet und dann ungefiltert gepresst. Somit passt sie hervorragend zu Original Beans Philosophie, Eigenaromen erhalten zu wollen.

Was ist außer Kakaobohnen in den Schokoladen enthalten?

Außer dem Bio-Edelkakao, fügen wir lediglich rohen Rohrzucker, bei einigen Tafeln Kakaobutter und Milch (bei den Milchschokoladen) hinzu. Die Zutaten werden mit größter Sorgfalt ausgewählt, um sicherzustellen, dass sie alle Bio- und Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.

Woher stammt der Kakao für die Original Beans Schokoladen?

Der Kakao stammt aus sehr artenreichen Regionen in Südamerika, Afrika und Asien. Vor Ort kooperieren wir eng mit den Kakaobauern und handeln den Kakao direkt. Der Bio-Kakao für all unsere Schokoladen wächst entweder wild im Regenwald oder halb wild als Mischkultur, aber niemals in Plantagen. Um das besondere Aroma des jeweiligen Edelkakaos hervorzuheben, stellen wir “Single Origin” Schokoladen her, d.h. wir verwenden jeweils nur eine Kakaosorte pro Tafel. 

Was ist Cadmium?

Cadmium ist ein natürlich vorkommendes Metall wie Blei, Zink und Kupfer. In Kombination mit anderen Stoffen ist es in der Erdkruste sowie in Luft, Wasser und Boden enthalten.

Cadmium kann je nach Konzentration oder Art der Aufnahme im Körper gesundheitsschädlich sein (Da der Körper das Kadmium nicht vollständig ausscheiden kann, reichert sich Kadmium über viele Jahre im Körper an). Ein sehr hoher Cadmiumspiegel kann grippeähnliche Symptome verursachen und steht auch im Zusammenhang mit Knochen- und Lungenerkrankungen.

Wenn man Getreide, Kartoffeln, Blattgemüse, Schalentiere und Schokolade isst, nimmt man auf natürlich Weise schon Cadmium auf. Je nachdem, aus welcher Region die Lebensmittel stammen, variiert die Menge an Cadmiumspuren stark.

Warum ist Cadmium für Schokoladenkonsumenten relevant?

In Schokolade & Kakaobohnen aus Südamerika sind höhere Konzentrationen von Cadmiumspuren zu finden als in Kakaobohnen aus Afrika und Asien. Kakaobäume nehmen bei ihren Stoffwechselvorgängen Cadmium auf, das dann in der Kakaofrucht und ihren Samen, den Bohnen, gespeichert wird. Es gibt kein Verfahren, um Cadmiumspuren während der Schokoladenherstellung zu entfernen, und so gelangen sie in das Endprodukt Schokolade. Da Kadmium auch in vielen Grundnahrungsmitteln vorkommt ist die Menge von Kadmium in Schokolade bei einem normalen Konsum nur bedingt relevant. Bei Aufnahme von erhöhten Mengen über viele Jahrzehnte kann sich jedoch eine erhöhte Menge Kadmium im Körper anreichern.

 

EU-Verordnung über Cadmium-Grenzwerte, gültig ab 1. Januar 2019 

Neue Verordnungen über die zulässigen Höchstwerte für Cadmium, wie sie in der Europäischen Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 vom 19. Dezember 2006 festgelegt sind, treten zum 1. Januar 2019 in Kraft.

Original Beans überwacht seit Jahren den Cadmiumgehalt in den Bohnen und der Schokolade durch die Analyse unabhängiger und anerkannter externer Labors. Alle Original Beans Produkte entsprechen selbstverständlich den EU-Vorschriften. Wir werden weiterhin den Cadmiumgehalt in allen unseren Kakaobohnen und allen Schokoladen messen. Und wir werden sie Ihnen auf Wunsch mitteilen. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass Sie ein reines, natürliches Produkt aus lokaler Herkunft ohne Bedenken genießen können.

 

Welche Grenzwerte gelten in der EU für Cadmium?

Ab dem 1. Januar 2019 führt die Europäische Kommission die folgenden gesetzlichen Höchstwerte für Cadmium für Kakao, Schokolade und deren Derivate ein (Verordnung EG 1881/2006 vom 19. Dezember 2006):

 


FAIRNESS & NACHHALTIGKEIT

Was bedeutet klimapositiv?

Wir streben danach, unsere Emissionsbilanz und den Wasserverbrauch von einer Nettoschuld gegenüber der Natur in einen positiven Beitrag umzuwandeln. Die Original Beans Schokoladen werden mit Maschinen hergestellt, die fast zu 100% mit nachhaltiger Energie gespeist werden und in einer Fabrik verpackt, die 25% weniger Energie verbraucht als der Industriestandard. Unsere Verarbeitungsstätten liegen alle in einem Umkreis von 100 km, sodass kurze Transportwege garantiert sind. Dazu kommt, dass auch unser Web-Hosting grün ist. Durch all diese Maßnahmen, kombiniert mit unseren Wiederaufforstungsprogrammen, haben wir den offiziellen Status “klima-positiv” erreicht.

Woraus besteht die Verpackung der Schokoladen?

Da wir eine Null-Abfall-Strategie verfolgen, sind Folie und Schachtel aus FSC-zertifizierter Holzzellulose und somit 100% recyclebar. Auch die Bio-Tinte baut sich vollständig ab. Probiere es auf deinem Gartenkompost aus!

Warum heißt die Schokolade “Original Beans”?

Mit dem Namen Original Beans, also Ursprungsbohnen, beziehen wir uns auf die ursprünglichen Kakaosorten, die wir suchen und schützen. Die Regionen, in denen sich unsere Projekte befinden, bieten einzigartige Bohnen mit außergewöhnlichem Geschmack, der das jeweilige Terroir widerspiegelt. Wir haben bereits lang vergessene Kakaos wiederentdeckt und neu gepflanzt, wie den extrem seltenen Piura Porcelana in Peru oder dem wilden Beniano Kakao, der im bolivianischen Amazonas beheimatet ist.

Wie kann ich den Baum nachverfolgen?

Ein Baum braucht lange, bis er ausgewachsen ist … eine neue Webseite auch. Wir bitten um Geduld, während wir unseren neuen Tree Tracker aufbauen. Aber keine Sorge, wir pflanzen weiter Bäume für jede Tafel Schokolade, die wir verkaufen. Schau einfach demnächst nochmal rein oder schreib eine E-Mail an info@originalbeans.com, wenn du benachrichtigt werden möchtest, sobald der Tree Tracker online ist.

Was tut Original Beans für den Naturschutz?

Für jede verkaufte Tafel ermöglicht Original Beans den Bauern in den Herkunftsregionen das Pflanzen eines neuen Baums. Das kann entweder ein Kakaobaum oder ein Schatten spendender Baum sein. Dazu errichten wir vor Ort Baumschulen, in denen die Setzlinge wachsen können, bis sie groß genug sind, um eingepflanzt zu werden. Die Bauern, mit denen Original Beans kooperiert, werden zu “Baumexperten” ausgebildet und während sie in den Baumschulen arbeiten, erlangen sie Wissen über die fragile Ökologie, in der sie leben. Die neuen Bäume werden direkt in den Regenwald gepflanzt und sind sowohl Nahrungs- als auch Einkommensquelle für die Bauern – und all das ohne wertvollen Wald abzuholzen.

Die Original Beans Kakaobohnen werden bewusst aus Regionen bezogen, die von Wissenschaftlern als Biodiversitäts-Hotspots und Wildnisgebiete definiert wurden. Es sind die biologisch vielfältigsten Regionen der Erde und gleichzeitig die am meisten bedrohten. Mit unseren lokalen Aufforstungsprojekten versuchen wir, die Balance dieser einzigartigen Ökosysteme wiederherzustellen und die einzigartige Flora und Fauna zu schützen. Um unsere Bemühungen transparent zu machen, ermöglichen wir den Konsumenten, ihren Baum über unsere Internetseite nachzuverfolgen.

Sind Original Beans Schokoladen Fairtrade zertifiziert?

Unsere Schokoladen tragen das Fairtrade Siegel nicht, da dies sich nicht 100 % mit unserer Philosophie und unseren Qualitätsstandards deckt. Für uns ist Fair Trade nicht genug. Als verantwortungsvolles Trendsetter-Unternehmen wollen wir wichtige Kontrollaufgaben, die fairen Handel, Bauernschulungen und Aufforstung betreffen, nicht auslagern. Original Beans Kakao wird in langfristigen Partnerschaften mit indigenen Gemeinschaften und Kleinbauernkooperativen hergestellt. Dank unserer Kakaoschutz-Verantwortlichen vor Ort, können wir volle Nachvollziehbarkeit und Durchsetzung unserer Naturschutz-Prinzipien garantieren. Original Beans ist außerdem Gründungsmitglied der Organisation Direct Cacao, die Bean-to-bar Schokoladenhersteller zusammenbringt, welche hochwertigen Edelkakao direkt von Bauern aufkaufen und ein Vielfaches vom Fairtrade-Standard für den Kakao zahlen. 

Kann Kinderarbeit bei der Kakaoernte ausgeschlossen werden?

Die folgende Antwort ist nur eine kurze Zusammenfassung des Kinderarbeitsaspektes. Bei jedem Besuch der Projekte durch unsere Team-Mitglieder wird dieser von Neuem überprüft.

Da wir unseren Kakao direkt von Bauernkooperativen und indigenen Gemeinschaften beziehen, mit denen wir schon mehrere Jahre zusammenarbeiten und deren Realität wir sehr genau kennen, können wir mit absoluter Sicherheit sagen: Original Beans Schokolade ist 100 % frei von Kinderarbeit. Aber was umfasst eigentlich der Begriff Kinderarbeit? Laut Definition der ILO ist Kinderarbeit solche Arbeit, die Kindern sowohl ihrer Kindheit als auch ihrer Möglichkeiten und ihrer Würde beraubt und die ihrer körperlichen und mentalen Gesundheit schadet. Nicht alle Arbeit, die von Kinder verrichtet wird, sollte laut ILO als schädliche Kinderarbeit bezeichnet werden. Die Teilnahme von Kindern oder Jugendlichen an Arbeit, die ihre Gesundheit und persönliche Entwicklung nicht beeinflusst und ihrer schulischen Karriere nicht im Wege steht, wird generell positiv bewertet. 

Kinderarbeit in der Kakaoernte findet haupsächlich in Westafrika statt, wo mehr als 70% des Kakaos herkommt (Quelle: www.laborrights.org). In der anonymen, schwer nachvollziehbaren und von Billigarbeit geprägten Kakao-Großindustrie ist sogar Kindersklaverei gut dokumentiert (siehe “The Dark Side of Chocolate”)

Im Gegensatz dazu kann man die Umstände der Familien in Original Beans Kakaoanbau-Projekten eher mit der Situation der europäischen Landwirtschaft vor ein oder zwei Generationen vergleichen, als Kinder ihre Eltern in der Landwirtschaft unterstützten – in einem Ausmaß das weder ihre Gesundheit noch ihre persönliche Entwicklung beeinflusste.

In einer Studie zu Original Beans Virunga-Projekt im Ostkongo, durchgeführt vom britischen Ministerium für internationale Entwicklung, wurde bestätigt, dass von allen beteiligten Bauernfamilien die Mehrheit der Kinder zwischen 7 und 18 zur Schule gehen – im Gegensatz zu ihren Eltern, die häufig keine Schule besucht haben. Die Studie ergab auch, dass die Hälfte der Kinder zwischen 5 und 18 nach der Schule pro Tag ca. 3,5 Stunden bei der Arbeit helfen, auf dem Feld, im Haushalt oder bei der Versorgung der Ziegen. Das Virunga-Beispiel zeigt deutlich, was unser Ziel ist: Wir möchten die Kakaobauern, mit denen wir zusammenarbeiten, stärken – durch Fortbildungen und faire Bezahlung. Dadurch ermöglichen wir ihnen, ihre Kinder zur Schule zu schicken und ihnen dadurch neue Chancen für die Zukunft zu eröffnen.

Wie wächst der Kakao?

Anders als die üblichen Hybrid-Kakaos wächst keine unserer seltenen Kakaosorten in Plantagen. Abgesehen von dem wild-wachsenden Beniano werden sie als Mischkulturen in halb-wilden Kakaogärten direkt im Regenwald angepflanzt. Diese nachhaltige Anbauweise ist möglich, weil Kakao natürlicherweise im Schatten anderer Bäume gedeiht. Die vielfältige Flora sorgt zusätzlich für ein reiches Waldterroir, dessen Aroma sich in den Kakaobohnen spiegelt.

Was bedeutet Fairwild zertifiziert?

Der Begriff FAIRWILD® ist eine rechtlich eingetragene Bezeichnung. Sie bezeichnet Produkte, die wild gesammelt wurden (z.B. Heilkräuter, Gummis und Harze, wilde Früchte, Nüsse, Samen und Pilze) und garantiert, dass sie rechtmäßig und nachhaltig genutzt werden und fair gehandelt sind, d.h., dass alle Beteiligten von dem Nutzen profitieren, bis hin zu den lokalen Gemeinschaften, die die Wildpflanzen sammeln.

Sind die Original Beans Schokoladen bio-zertifiziert?

Die Original Beans Schokoladen sind mit dem EU-Bio-Siegel ausgezeichnet. Das bedeutet, dass unsere Schokoladen die Bedingungen und Regelungen des biologischen Anbaus erfüllen, die von der EU aufgestellt wurden. Lediglich die Arhuaco 82% trägt das Bio-Logo (noch) nicht.

Wie funktioniert das „Jede Tafel : Ein Baum“ Projekt?

Für jede Tafel Schokolade, die wir verkaufen, zahlen wir den Bauern etwas zusätzlich zu dem, was wir ihnen für den Kakao zahlen. Unser Bean Team stellt vor Ort sicher, dass dieser zusätzliche Betrag zum Pflanzen und Schützen von Kakao- und  Schatten spendenden Waldbäumen genutzt wird.

Der Code auf der Rückseite jeder Tafel bezieht sich auf eine spezifische Charge von Setzlingen. Wenn du diesen Code auf baum.originalbean.de eingibst, kannst du sehen, wo sich die entsprechende Baumschule befindet.

Jedes Mal, wenn du dir ein Stückchen Original Beans Schokolade abbrichst, bereitest du den Boden für einen neuen Setzling. Jeder Baum ist ein Wunder, ein eigenes Ökosystem und er hat das Potential eine der ältesten und größten Kreaturen der Welt zu werden! Aber Bäume wachsen nicht gern allein, sondern gedeihen am besten mit anderen in einem Wald, genauso auch die Bäume, die wir pflanzen und schützen. Und diese Bäume, von den Bauern Agrofelder genannt, bewirken Großes:

  1. Sie VERVIELFÄLTIGEN DAS EINKOMMEN DER BAUERN
  2. Sie SCHÜTZEN SELTENE SCHÄTZE, denn jeder Baum trägt einzigartige Gene, z.B. von seltenen Kakaosorten in sich.
  3. Sie garantieren, dass die Produktion der Original Beans Schokolade KLIMA-POSITIV ist. Weil jeder Baum beim Wachsen CO2 aus der Atmosphäre absorbiert, gleicht der gepflanzte oder geschützte Baum die Emissionen für die gesamte Produktion der Tafel aus. Einfach gesagt: Mit jeder Tafel, die du genießt, reduzierst du den CO2 Ausstoß.
  4. Sie SCHÜTZEN UND SCHAFFEN LEBENSRAUM für bedrohte Tiere und Pflanzen

All diese wäre nicht möglich ohne euch bewusste Konsumenten. Danke, dass ihr uns dabei helft, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum entnehmen!

Was für Bäume werden gepflanzt?

Original Beans pflanzt oder schützt mit dem „Jede Tafel : Ein Baum“-Projekt einerseits Kakaobäume und schattenspendende Bäume, z.B. Obstbäume oder Leguminosen als Mischkulturen in Kakaowäldern. Andererseits forsten wir auch in den Kakaoregionen native Waldbestände wieder auf, um die grüne Lunge der Erde zu regenerieren. Im letzteren Fall geht es nicht um den Kakao selbst, sondern um den Schutz der Natur, die ihn umgibt.

Ist Original Beans eine Bean-to-Bar Schokolade?

Zur Unterscheidung zwischen handwerklicher und industrieller Großproduktion verwenden Kaffee-, Bier-, Gin- und jetzt auch Schokoladenhersteller neue Wörter, um Alleinstellung zu umschreiben. „Bean-to-Bar“ ist ein solches Wort und es versucht die Vorstellung zu erfassen, dass die Bean-to-Bar Hersteller tief involviert sind und jeden Schritt der Schokoladenherstellung von der Kakaobohne bis zum Schokoriegel. In diesem Sinne ist Original Beans ein Bean-to-Bar Hersteller.

Um zu beschreiben, was wir tun, bevorzugen wir allerdings das Wort „Craft“, wie etwa in Craft Bier, Craft Gin, Craft Bäcker usw. Wir arbeiten eng mit anderen Schokoladenherstellern zusammen, um Wörter wie Handwerk, Erbgut, Direkthandel usw. zu definieren und zu verbreiten. Hier ist eine von Cocoa Runners veröffentlichte, von Fachleuten begutachtete Zusammenfassung dessen, was uns als Craft Schokolademacher von industrieller Schokolade unterscheidet.

 

Mainstream, mass produced chocolate makers


Single origin, small batch craft chocolate


Blend beans from multiple thus untraceable sources, creating a uniform taste lacking a sense of place.


Focuses on the flavour of a single estates’ terroir, vintage and beans.


Remove the flavour rich cocoa butter, replacing it with vegetable fat plus the addition of additives to manipulate the consistency.


 

Only uses cocoa butter and cocoa solids.

 


 

Buy beans from wholesalers, brokers and large co-operatives, without direct contact with the farmers


Work directly with farmers to ensure fair, liveable wages


Focus on bulk buying of cocoa beans at the lowest price.


Pays premium prices to source the highest quality beans.


Manufacture on a large industrial scale, using automated processes, which is largely “white labelled” by a small number of companies in Belgium etc.


Crafts in small batches and use unique recipes

 


Sell primarily via supermarkets, newsagents and vending machines, where product knowledge is not a factor.


Sell directly (often at their plants) or via specialty stores (e.g, organic stores, farm stores) and specialist websites


 

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